Radlust
“een gelukkig nieuw jaar”
Stream
-
Radlust Hollandräder
just earned the Im Rampenlicht badge
Im Rampenlicht
Deine Fotos kommen super an.
Comments
- 1 month ago
- Ali Seftali11 months ago
Wir sind umgezogen....
Undzwar auf Facebook :D
Würde mich freuen, dich auch dort zu sehen =)
www.facebook.com/aliseftali87
Bis dann
Achja, hab's fast vergessen... kennst du den schon?
http://www.youtube.com/watch?v=NcKJwr2DQY0
Kommis sind immer erwünscht^^
schönen Dienstag noch :) - Ali Seftali1 year ago
Hey, alles klar?
Kannst du mein neuen Track bewerten?
http://www.youtube.com/watch?v=RMAvEV9q0NU
ES folgt auch noch ein Remix gegen Ende diesen Monats.
Bis denne und ne schöne Woche noch - Paul Paul Movement1 year ago
„BUNDESTAG BASH“ – neuer Politsmasher der PAUL PAUL ALLSTARS !!
Dabei sind diesmal die beiden Wurzelklang-Styler STRANJAH und SURVIVA sowie SÄTCHMO, der in den letzten Jahren vor allem als Dub-DJ in Erscheinung getreten ist und sich hiermit am Mikrophon zurückmeldet. Gemeckert wird über alle korrupten, machtbesessenen und skrupellosen Politiker.
Kostenlos runterladen kann man sich den Song übrigens hier:
http://www.rappers.in/cafeingwa
Viel Spaß beim Mitbrüllen wünschen eure
PAUL PAUL ALLSTARS aus Berlin. - Tom Zyankali1 year ago
Der Neue Flyer ist da !
Unser aktuelles Programm findest du hier:
http://eventverteiler.de/v2d/user/ihr_kalender.php?id=275&s_id=63923f49e5241
Lob & Hudel bitte unter:
http - Ali Seftali1 year ago
Hey, alles klar bei dir? Hoffe, dass Wetter macht dich nicht zu schaffen wie bei mir. Wie läuft es so? Habe letztens ein neues Video gedreht. Würde mich über deine Meinung sehr freuen.
- Tom Zyankali1 year ago
Der Neue Flyer ist da !
Unser aktuelles Programm findest du hier:
http://eventverteiler.de/v2d/user/ihr_kalender.php?id=275&s_id=63923f49e5241
Lob & Hudel bitte unter:
http://www.qype.com/place/3222-Zyankali-Bar-Berlin
Wish you were here
Highter weiter
T3~ - Tom Zyankali1 year ago
Der Neue Flyer ist da !
Unser aktuelles Programm findest du hier:
http://eventverteiler.de/v2d/user/ihr_kalender.php?id=275&s_id=63923f49e5241
Lob & Hudel bitte unter:
http://www.qype.com/place/3222-Zyankali-Bar-Berlin
Wish you were here
Highter weiter
T3~ - Tom Zyankali1 year ago
Der Neue Flyer ist da !
Sommer Special: Ab sofort und solange das Wetter gut ist:
Zyankali - BYOB
Bring Your Own Barbeque
- Wir haben Grill, Brot & Saucen, jeder bringt sein eigenes Grillgut!
Unser aktuelles Programm finde - Tom Zyankali1 year ago
Der Neue Flyer ist da !
Unser aktuelles Programm findest du hier:
http://eventverteiler.de/v2d/user/ihr_kalender.php?id=275&s_id=63923f49e5241
Lob & Hudel bitte unter:
http://www.qype.com/place/3222-Zyankali-Bar-Berlin
Wish you were here
Highter weiter
T3~
Interests
General
Zubehör: RADLUST verfügt über das normale Ersatz- und Zubehörprogramm eines Fahrradladens. Wir versuchen, alle gängigen Verschleißteile verschiedener Fahrradtypen und sinnvolle Zubehörteile griffbereit auf Lager zu haben. Speziell ausgestattet sind wir mit dem Zubehör für Hollandräder. Alle GAZELLE-Originalteile sind über unser Geschäft zu bekommen. Wir kaufen direkt in Holland für Euch: Schutzbleche, Kleiderschutz, stabile Gepäckträger vorne und hinten, Kindersitze, Rocksättel, klassische Lampen, Gesundheitslenker, Packtaschen und vieles mehr ...Music
Movies
Television
Books
Das Buch vom Chef: Kreuzberg K 36
Leben in [der] Bewegung - Kreuzberg inside bis zum Fall der Mauer
Dieses Buch beschreibt subjektiv aber genau und sehr einfühlsam eine Ära in der jüngeren Geschichte unserer Stadt. Die Hausbesetzerzeit in den 80er Jahren ist vielen Menschen nur aus den Schlagzeilen bekannt und wird meist mit brennenden Autos und fliegenden Steinen in Verbindung gebracht. Dies ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Denn hinter dieser kurzen und heftigen Bewegung, der zeitweise mehrere tausend Menschen angehörten, steckte für viele der Wunsch nach einem anderen Leben. Johann-Christoph Wartenberg beschreibt sehr intensiv und emotional seine persönliche Entwicklung seit Mitte der 70er Jahre, als er 18-jährig von Bremerhaven nach Berlin kam. Hier "rutschte" er wie so viele nach ihm in ein Kreuzberg, das sich gerade im Umbruch befand.
"Die Feuerwache sollte ein autonomes Stadtteilzentrum für Kreuzberger werden, ein Treffpunkt für alle, für den es ein riesiges Bedürfnis im Kiez zu geben schien, so voll wie es oft war."
Viele Alt-Kreuzberger verließen zu dieser Zeit - freiwillig oder unter Druck - ihren Stadtteil und zogen in die neue Gropiusstadt. Zurück blieben leere Häuser, die großflächig abgerissen werden sollten, um Platz für "Legosteinarchitektur" zu schaffen. Das östliche Kreuzberg war in den 80ern Aktionsfeld von Bodenspekulanten und Baumafia. Diese wurde massiv gestört durch den Widerstand, der sich in "K 36" entwickelte und der die Umsetzung so mancher Abrisspläne verhinderte.
"Auch um unseren Naunynstrand herum wurde der Kiez Haus für Haus abgerissen, jeden Morgen wurden wir von den dumpfen Einschlägen der Abrissbirnen geweckt. Kreuzberg wurde zerstört. Brutale Räumkommandos zerkloppten im Auftrag der Eigentümer noch intakte Häuser. Mancher Dachstuhl und Keller wurde von Auftragsgangstern in Brand gesteckt, der sogenannte Kreuzberger warme Abriss".
"K36" ist ein Geschichtsbuch für diejenigen, die diese Zeit nicht mitgekriegt haben. Es zeigt aber am Beispiel des Autors auch auf, was sich hinter den buntbemalten Fassaden der besetzen Häuser tat, wie Sehnsüchte nach einer solidarischeren Gesellschaft auf pragmatische oder egoistische Machtspielchen trafen, wie sich eine Szene zusammentat und sich mit wachsender Größe und Druck von außen wieder spaltete. "Die Hausbesetzer" waren keine Einheit, vom jugendlichen Just-for-Fun-Streetfighter über den militanten Autonomen, vom bürgerlichen Studenten bis zum sinnsuchenden Freak war vieles vertreten, und noch einiges dazwischen. Wartenbergs Geschichte zeichnet die Entwicklung der "Bewegung" innerhalb von 15 Jahren nach, vieles sieht man dadurch mit anderen Augen. Zum Beispiel die Rolle der Polizei und des Verfassungsschutzes, die unzählige Male auf eine Weise agierten, wie man es sonst nur von Diktaturen kennt. Das Buch nennt Ort, Datum und Name, die beschriebenen Erlebnisse sind nachvollziehbar. Das macht das Buch so realistisch, es ist ja keine Belletristik, sondern ein Erlebnisbericht.
"Es wird alles aufgefahren, was die West-Berliner Polizei zu bieten hat. Wasserwerfer, Panzerwagen, Räumbagger und Hunderte von Mannschaftswagen. Überall laufen oder liegen Verletzte herum, viele haben Panikanfälle durch das Reizgas, ununterbrochen schleppen wir Leute mit blutenden Platzwunden zu unseren Saniautos."
Das Buch "K 36" sollten sich alle bestellen, die sich für die Geschichte unserer Stadt interessieren oder die etwas über soziale und Widerstandsbewegungen erfahren möchten. Es klärt sowohl über die Bau- als auch über die "Sicherheits"-Politik im West-Berlin der 70er und 80er Jahre auf. Und es ist ein Lehrbuch darüber, dass es durchaus andere Lebensperspektiven geben kann als die, die wir in Schule und Elternhaus gelernt haben.
"Jeder versucht auf seine Art, die Tage möglichst stressfrei rumzubringen und einfach nur sein Leben zu leben. Man redet viel miteinander, es ist ein Schatz, dass die Leute sich so viel Zeit schenken. Niemand scheint ernsthaft auf der Jagd nach dem "Großen Geld" zu sein, kaum einer ist gehetzt und entstellt von der Leistungsgesellschaft. Der schnelllebige Kapitalismus scheint hier noch nicht so richtig vorgedrungen zu sein."
420 Seiten, 15 EUR, ISBN 3-934119-09-3
Bestellung über radlust-berlin@t-online.de
Latest Blog Entries
- 17 Jul 2007 17:18 Radlust
Top Friends (40)
- radiopilot
- Jasmin
- travemuende rassis
- DANKE!
- Bodylanguage
- Nestor Machno
- Elly Style
- Kaiserkind
- scared souls catering
- Bjork
- RAFIKI - Album draußen!
- Febio
- *$*Danzin' Disco Kid*$*
- MySpace Großes Kino
- Antje
- The Unterschicht
- Susa
- kleinstadthelden
- Antifa Ruhrgebiet
- Mr. AKTE one
- mcrisiko mcrisiko
- BOUNDZOUND
- Quality of Life the mov…
- LIVEkaraoke
- FreeLooseChange
- Dein Myspace Team
- lili
- Clarisse
- Pogoradio
- EkS HBk
- unclesally*s
- Yaam
- Diana D.
- mimi k.
- Die Toten Hosen
- Aaron
- Ganef
- Toni Peres
- Mob Action
- M. B.
Music
Radlust's Playlist
1 song • 19/9/2008
- Play
- Play Next
- Add to queue
Blurbs
About me:
Offiziell gegründet wurde der Fahrradladen RADLOS, kein Scherz, am 1. April 1981. Ein Jahr vorher wurde im "Turm", einem der ersten besetzten Häuser der Kreuzberger Instandbesetzer-Bewegung die Idee geboren und die ersten Schritte gemacht. Aus dieser Gruppe, die zusammen mit vielen Anderen den Total-Abriss von Kreuzberg K36 erfolgreich verhinderte, enstanden mehrere Arbeitskollektive, die sich selbst eigene Arbeitsplätze schufen und die Kreuzberger Alternativ-Wirtschaft voranbringen sollten. Eines dieser Projekte, neben Öko-Bäckerei, Druckerei, Lederschneiderei, Kino... war die Fahrradwerkstatt "RADLOS", die aus herumliegendem Schrott fahrfähige, kunstvoll bemalte Fahrräder bastelte. Neben ersten Fahrradschraubereien wurden im Seitenflügel des "Turm" auch alte NSU-Quickley- und Kreidler-Mopeds zerlegt, repariert und verkauft oder verschenkt. (pimp my moped) Zu dieser Zeit, 1980, gab es so gut wie keine Fahrrad-Kultur in West-Berlin. Die Freaks waldemarstrassegingen zu Fuß oder fuhren U-Bahn, wenn es sein mußte. Neben dem "Fahrrad-Büro" in Schöneberg war "RADLOS" die erste linksalternative Gruppe, die das Fahrrad als ideales Verkehrsmittel in einer Großstadt wiederentdeckte. Am 1.April 1981 eröffneten wir in einer herunter gekommenen Fabriketage im Hinterhof der Waldemarstraße 42 die Fahrradwerkstatt "RADLOS". Neben viel bunter Farbe und ersten Grünplanzen bekam das zerfallene Abrisshaus auch einen Hühnerstall und Fahrradparkplätze von uns geschenkt. Waldehof1982 enstand durch die Freundschaft zu Kraakern in Groningen und Amsterdam die "Holland-Connection", eine Verbindung zum Mutterland aller Fahrräder, die bis heute hält. Hier wurden und werden die stabilsten, praktischsten und bequemsten Fahrräder der Welt gebaut. Mit dem Bandbus von "Ton, Steine, Scherben" importierten wir die ersten gebrauchten Hollandräder von "Gazelle", "Union" und "Batavus" nach West-Berlin, die viele begeisterte Benutzer fanden. (Bis heute bereicherten wir Berlins Straßen mit ca. 12500! gebrauchten, grundüberholten und garantiert ungeklauten "Fietsen" aus Holland.) Wir versuchten auch, einiges von der Freundlichkeit, der Toleranz, der leckeren Lakritze, Vanillefla und dem pragmatischen Lebensstil der Holländer nach Kreuzberg zu bringen. Immer mehr wurde "RADLOS" zum ersten und einzigen Spezial-waldehofkunst Fahrradladen für holländische Fahrradkultur. Energisch setzten wir in den folgenden Jahren einige sinnvolle Ideen um: 1982 Import der ersten 3 Transportdreiräder, originale "Bak-Fietsen", die wir zu neuem Leben erweckten. 1983 enstanden die legendären "Steinweg-Union"-Räder, bis heute die stabilsten Hollandräder. 1984 Import der ersten "Pedderson"-Räder aus Kopenhagen und Bau der Kreuzberger "Doppelräder", bei denen zwei gleiche Fahrräder nebeneinander verschweißt wurden. 1985 stand im Geiste der Kunst im Fahrradladen mit Ölbildern und Live-Konzerten. 1987 startete bei RADLOS der Rennradclub "Mustang-Connection" zu seinen Touren mit Kunden in den Grunewald und West-Berlins erster Fahrradverleih für Reisegruppen enstand. 1988 konnten wir Berlin-Touristen mit 90 Leihrädern geführte Ausflüge entlang der nahen Mauer anbieten. 1989, als wir ganz überraschend aus dem Windschatten des "Anti-Imperialistischen Schutzwalls" gespült wurden, änderten wir unseren Namen von "RADLOS" ins positivere "RADLUST". Basis von allen Ideen und Vorhaben ist unsere solide Handwerksarbeit, bis heute hat "RADLUST" den Ruf, einer der besten Werkstätten in der Stadt zu sein. Hier schraubt der Chef noch selbst, Reparaturen werden ausnahmslos von Mechanikern ausgeführt, die mindestens 10 Jahre Werkstatterfahrung haben. Und das zu korrektfairen Preisen. "Freundschaft und Vertrauen" zu unseren Kunden ist uns das Wichtigste, so macht es beidseitig Spaß und führt zur Zufriedenheit Aller. Mit Herz, Liebe, Verstand und Respekt vor den Menschen und den Dingen versuchen wir ein sinnvoller Fahrradladen zu sein. Anfang 2004 wurde die legendäre Walde 42 „privatisiert“, d.h. wie so waldeterror viele Mietshäuser in Staatsbesitz profithungrigen Spekulanten ins Maul geschmissen. Folge war die sofortige Kündigung unseres Gewerbemietvertrages und die Entmietung des Hauses mit teilweise unglaublichen Terrormethoden. RADLUST begann, den Mieterwiderstand zu organisieren und mit Hilfe der „Betroffengemeinschaft Waldekiez“ (siehe www.waldekiez.org) die assoziale Umwandlung von dringend benötigtem Wohnraum in die Öffentlichkeit zu bringen. Ein großer Teil der Häuser auf der Verkaufsliste konnte so gerettet werden und von Genossenschaften übernommen werden, für unsere Walde 42 kam das politische Engagement zu spät, wir wurden sechs Monate nach der Privatisierung in unverschämter Weise vom Hof gejagt. In der Skalitzer Straße 95, direkt am Lausitzer Platz und gegenüber vom "Görli", Görlitzer Park, fanden wir ein neues Zuhause, größer, heller, teurer und freundlicher als die Walde 42. Wir versuchen, vom positiven Spirit und 23 Jahren Engagement aus dem Waldekiez möglichst viel mit zu bringen ins neue Dorf rund um den Lausitzer Platz. Inzwischen haben wir uns prächtig eingelebt. Heute sind wir überwältigt von eurer positiven Resonanz auf unseren neuen Laden, 2006 feierten wir nicht ohne Stolz unser 25-jähriges Firmenjubileum mit dem erfolgreichsten Jahr und wir freuen uns auf weitere Jahre Lust am Fahrrad. Wenn du ein modernes oder klassisches Stadtrad suchst, einen ultraleichten Flitzer für den sportlichen Weg zur Arbeit, ein Kinderrad für spätere Rentenzahler, Kinderhelme zum Schutze dieser, Fahrradzubehör oder dein geliebtes Stahlroß professionell repariert werden soll, mach dich auf den Weg und schau bei uns vorbei. Und, „keine Panik – Alles wird gut“.Who I'd like to meet:
Presse: RadMarkt 2/2007 von Michael Bollschweiler Gazelle ehrt starke Partner Liebling in Kreuzberg Der deutsche Gazelle-Verkaufsleiter Andreas Jansen hatte vor zwei Jahren die Idee, jedes Jahr drei Händler mit einer Auszeichnung in Gold, Silber, Bronze zu ehren. Belobigt wurde damit das Engagement für die Marke Gazelle. Das muß sich nicht in absoluten Stückzahlen ausdrücken, eher schon auf Steigerungsraten, aber auch in besonderer Mitarbeit, indem der Händler sich mit wichtigen Anregungen zur Weiterentwicklung der Produkte einbringt. Aufgrund des Anspruchs von Gazelle können aber letzlich nur solche Händler eine Auszeichnung gewinnen, die insgesamt qualitätsorientiert aufgestellt sind und sich mit Beratung und Service am Markt durchsetzen. Aus diesen Grund lohnt es sich jedes Jahr, eben diese Händler zu besuchen und die Eckpunkte ihrer Philosophie live zu erleben. Das "goldene Fahrrad" blieb letzlich "RADLUST" in Berlin vorbehalten, einem Kreuzberger Laden, der voll auf das Hollandrad setzt, wie Inhaber Christoph Wartenberg erklärt. Und zwar im doppelten Wortsinn: Es geht nicht nur um die Räder für Aufrechtfahrer mit geschlossenem Kettenkasten, sondern auch um den Qualitätsanspruch, den niederländische Fahrradhersteller umsetzen. Als Ergänzung für leichte Fahrräder findet man hier noch Maxcycles - das war es praktisch schon an Marken. Allerdings geht das jetzt auch leichter, seitdem Gazelle bei Cross- und Speedbikes ebenfalls gut aufgestellt ist. Früher führte Radlust überwiegend Gebrauchträder guter Qualität, die er LKW-weise aus Holland holte. Dieser Markt sei aber durch die Gewährleistung auf diese Gruppe praktisch aufgelöst. "Die Tendenz geht wieder zu stabilen Rädern mit Nabenschaltung", so Wartenbergs Beobachtung, der sich damit weiter im Aufwind sieht - und Gazelle, deren Logo er sogar als Leuchtschild im Laden hat. Die "Mutti mit Kind" sei seine Hauptzielgruppe und bei denen liege er mit seinem Sortiment goldrichtig. Das liegt auch an seinem Engagement für Kinderräder: "Viel Geld ist damit nicht zu verdienen, aber ich habe in die Zukunft investiert", erklärt der Chef der Kreuzberger Truppe. Waren die beiden erstgenannten Läden (Bronze und Silber) schon unterschiedlich genug, so ist der dritte noch mal ganz anders. Gemeinsam ist allen dreien, dass sie ein Spiegelbild des Milieus sind. Kreuzberg ist multikulturell, die Menschen hier sehr direkt, noch direkter als im restlichen Berlin. Kein Wunder, wenn der Radlust-Verkäufer zum neuen Gazelle-Vertreter sagt, dass man hier mit jemandem mal um die Ecke spazieren geht, wenn es Ärger auszuräumen gebe. Der Inhaber selbst hat seine bewegte Kommunen-Vergangenheit in einem Buch zusammengefasst. Lesenswert- aber hart.Details
- Status: Single
- Zodiac Sign: Aries












































































